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Digimon Adventure - 1

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„Alles in Ordnung?“, fragte Taichi Yagami seine jüngere Schwester Hikari und drückte ihr ein kühlendes Geltuch auf die Stirn. Das arme Mädchen zitterte vor Fieber unter der Bettdecke.

Mit dem strahlendsten Lächeln, das sie zustande brachte, sagte Hikari: „Ja.“

„Verstehe“, antwortete Taichi, doch innerlich machte er sich Vorwürfe. Im Nachhinein war ihm klar, dass sie schon seit gestern Erkältungssymptome gehabt hatte. Aber weil er sie nicht als solche erkannt hatte, hatte er Hikari zum Einkaufen mitgeschleppt für Dinge, die sie heute ins Camp mitnehmen wollten. (Auch wenn die Einkaufsliste eigentlich nur aus Unmengen an Süßigkeiten bestanden hatte.)

Er hatte gemerkt, dass sie sich seltsam verhielt, aber nicht geglaubt, dass eine Erkältung der Grund sein könnte…

Wahrscheinlich hatte alles gestern Morgen angefangen, als sie gemeinsam fernsahen. Zu diesem Zeitpunkt berichteten die Nachrichten über seltsames Wetter auf der ganzen Welt: In Amerika fiel trotz Hochsommer dichter Schnee, der Nahe Osten wurde von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht, und in Südostasien trockneten ganze Sumpfgebiete durch eine extreme Dürre aus.

Der Wetterbericht erklärte diese Phänomene mit Umweltzerstörung. Doch Hikari murmelte:

„Er irrt sich.“

„Wie meinst du das?“, fragte Taichi, der sich gerade Toast mit Ei, Tomaten und Schinkenscheiben in den Mund schob, und sie verwundert ansah.

Hikaris Blick blieb starr auf den Fernsehbildschirm gerichtet, der soweit Taichi sehen konnte, nichts Besonderes zeigte.

Wie benommen flüsterte sie ein fremdes Wort:

„Digi…mon.“

„Digimon? Was ist das?“, fragte Taichi mit hochgezogenen Augenbrauen.

Diesmal löste Hikari ihren Blick vom Bildschirm und sah ihn mit großen Augen an.

„Du siehst es nicht, Bruder?“

„Was soll ich sehen…?“ Taichi starrte auf den Fernseher.

„Ich sehe nichts.“

„Ach… na gut. Mach dir keine Sorgen“, sagte Hikari mit einem sanften Lächeln und wandte sich wieder dem Bildschirm zu.

Als Taichi das Profil seiner Schwester betrachtete, fielen ihm ihre langen Wimpern auf, sie ließen sie seltsam verloren wirken.

Wahrscheinlich hatte sie damals schon Fieber gehabt, erkannte Taichi nun. Hätte er ihre Stirn berührt und sie sich ausruhen lassen, hätte man die Erkältung vielleicht gleich im Keim ersticken können.

Hikari hatte sich doch genauso auf den Campingausflug gefreut wie er…

In der lauten Menge vor den abfahrbereiten Bussen hatten sich die Kinder in Gruppen versammelt. Sie redeten aufgeregt durcheinander – über den Anime, den sie gestern gesehen hatten, über ein neues Videospiel, die Handlung der aktuellen Manga-Wochenausgabe oder die angebliche Beziehung zweier Idole, die kürzlich in einer Klatschzeitschrift für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Doch Yamato Ishida schloss sich keiner dieser Gruppen an. Nicht, weil er einsam war – im Gegenteil: Viele seiner Mitschüler grüßten ihn mit einem lockeren „Yo!“ oder „Hi!“, und Yamato erwiderte jedes Mal freundlich mit einem Lächeln.

Ein kleiner Junge mit grüner Mütze und einem langärmeligen Hemd, das farblich zu Yamatos ärmellosem T-Shirt passte, stand dicht bei ihm. Obwohl viele mit Yamato sprachen, sprach niemand den kleinen Jungen an, und auch er winkte keinem zur Begrüßung.

Still blieb er an Yamatos Seite stehen, während dieser sich in aller Ruhe umschaute und breit grinste.

Die Situation war nicht ungewöhnlich, der kleine Junge kannte die Kinder hier nicht, denn er gehörte nicht zu dieser Schule.

Er war Yamatos jüngerer Bruder: Takeru Takaishi.

Der Grund für die unterschiedlichen Nachnamen lag darin, dass die beiden seit der Scheidung ihrer Eltern getrennt lebten. Takeru durfte am Schulcamping von Yamatos Schule teilnehmen, nachdem er eine Sondergenehmigung von Herrn Fujiyama, dem für die Organisation zuständigen Lehrer, erhalten hatte.

Takeru selbst wirkte unbesorgt, doch Yamato machte sich insgeheim Sorgen, ob sein Bruder mit den anderen Kindern zurechtkommen würde. Manchmal dachte er, es wäre vielleicht besser gewesen, wenn Takeru gar nicht mitgekommen wäre.

Alles begann in der ersten Juliwoche, kurz vor Beginn der Sommerferien. Da ihre Eltern sich auf ein Besuchsrecht geeinigt hatten, übernachtete Takeru in der Zwei-Personen-Wohnung seines Vaters und somit auch Yamatos in Odaiba.

Takerus scharfer Blick hatte den 1. August im Kalender entdeckt, dick mit rotem Stift eingekreist. Als ihr Vater ihm sagte, dass an diesem Tag der Schulausflug stattfinden würde, hatte Takeru lautstark erklärt, dass er auch mitkommen wolle.

Wahrscheinlich hatte auch ihr Vater Yamatos Sorgen geteilt. Vielleicht war er sogar noch beunruhigter, denn das bedeutete, dass er seine Ex-Frau anrufen und sie um Erlaubnis bitten musste.

Zwar beschwerte er sich lautstark darüber, wie lästig das Ganze sei, doch sein Gesichtsausdruck ließ nicht erkennen, dass er es wirklich so empfand.

Am Tag vor dem Camp also gestern, fuhr Yamato zum Haus seiner Mutter in Sangenjaya, um Takeru abzuholen.

„Du solltest auch mal herkommen und ein bisschen Zeit hier verbringen, Yamato“, sagte seine Mutter etwas verlegen zu ihrem älteren Sohn, während sie Takerus Rucksack mit Snacks vollpackte, bis er fast platzte.

„Ja.“

Selbst Yamato fand seine knappe Antwort kühl.

„Das solltest du wirklich“, wiederholte seine Mutter mit einem fröhlichen Ton, auch wenn ihr Lächeln etwas gezwungen wirkte.

Sie wusste schon vor dem Gespräch, dass Yamato wohl kaum freiwillig vorbeikommen würde. Sie kannte seinen ernsten Charakter gut genug, um zu ahnen, dass er eine harmlose Einladung wie diese als einen Verrat an seinem Vater empfinden könnte.

„Okay, Mama, ich gehe jetzt!“

Nachdem Takeru fertig gepackt hatte, begleitete ihn seine Mutter bis zur Wohnungstür.

„Takeru, mach deinem Bruder nicht zu viel Ärger, ja?“

Ihre Worte klangen, als würde sie ihr einziges Kind in die Obhut eines Fremden geben. Natürlich meinte sie es nicht böse, aber Yamato konnte sich ein leises Murmeln nicht verkneifen:

„Es ist egal, ob er es tut. Wir sind Brüder.“

Übersetzt: Tsuki
Edit: Berry
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