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Digimon Adventure - 4

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  3. 4 - Die auserwählten Kinder
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„Diese Maschine ist das heilige Gerät. Sie wird oft ‚Digivice‘ genannt“, sagte Koushiro und hob das blaue Gerät in seiner Hand hoch. Die Gruppe saß mit Leomon im Grasland. Auch ihre Digimon hatten inzwischen wieder ihre normale Größe zurückerlangt.

 

„Wir hatten uns in einem unterirdischen Labyrinth verirrt und entdeckten dort Wandmalereien, die von einer uralten Legende erzählten. Tief in den Gängen befand sich ein großes Relief dieser Maschine. Offenbar ist sie ein äußerst wichtiges Objekt auf dieser Insel. Centarumon, das Digimon, das dieses Labyrinth verteidigte, hat uns davon erzählt.“

 

In Wahrheit war Centarumon von einem schwarzen Zahnrad kontrolliert worden. Es war nicht einfach gewesen, ihn wieder in seinen Normalzustand zurückzuversetzen, um an diese Informationen zu gelangen. Doch Koushiro verschwieg das vorerst. Er hatte keinen Zweifel daran, dass Taichi und die anderen ähnliche Probleme durchgemacht hatten.

 

„Centarumon. Geht es ihm gut?“ Leomons Stimme klang ruhig und gelassen. Es war nicht so, dass sie der Stimme seines Vaters ähnelte, doch aus irgendeinem Grund musste Takeru genau an diesen denken, als er sie hörte. Yamato hingegen lebte tatsächlich bei ihrem Vater, und selbst er konnte nicht behaupten, dieser Eindruck sei völlig falsch. (Im Japanischen haben beide Charaktere dieselbe Stimme.)

 

Koushiro fuhr fort: „Ja. Er hat uns erzählt, dass dieses Digivice etwas ist, das die ‚Auserwählten Kinder‘ besitzen.“ Das waren genau die Worte, die Leomon gesagt hatte, als er sie zum ersten Mal angegriffen hatte. „Diese Welt … Centarumon nannte sie die ‚Digitale Welt‘. Und wenn diese Welt in Gefahr gerät, der die Digimon selbst nicht gewachsen sind, dann werden die ‚Auserwählten Kinder‘, die diese Digivices besitzen, sie retten.“

 

„Ja … so lautet die Legende“, sagte Leomon und nahm den Faden der Erzählung auf.

 

Die Mächte der Finsternis nahmen zu. Unter den Digimon verbreiteten sich Gerüchte, die beschützenden Kräfte dieser Welt würden schwächer, und die ‚Auserwählten Kinder‘ würden endlich erscheinen, um sie zu retten. „Vor sieben Tagen kam ein neues Gerücht auf: Jemand habe etwas Helles vom Himmel fallen sehen – und man sagte, es seien die Auserwählten Kinder. Doch zur gleichen Zeit begannen die schwarzen Zahnräder zu fliegen. Sie trieben die Digimon in den Wahnsinn, fraßen sich in die Erde und strahlten böse Energie aus. Als ich entdeckte, dass sie vom Berg der Unendlichkeit kamen, machte ich mich auf den Weg dorthin, um ihnen Einhalt zu gebieten.“

 

Leomons Gesichtsausdruck verhärtete sich. „Unterwegs traf ich Ogremon. Er ist das grüne Digimon.“ Die Kinder erfuhren zum ersten Mal den Namen des grünen Dämons. „Aus mir unbekannten Gründen betrachtet er mich als seinen Todfeind. Er unterbrach meinen Aufstieg auf den Berg und forderte mich zu einem letzten Kampf heraus. Gegen jemanden wie ihn würde ich niemals verlieren, doch zu diesem Zeitpunkt war er bereits von den Mächten der Finsternis beherrscht. Während Ogremon meine Aufmerksamkeit fesselte, erschien unerwartet Devimon.“

 

Das war der Name des Digimon, das wie ein Dämon aussah. „Er vergrub ein schwarzes Zahnrad in mir und machte mich zu seiner Marionette. Als er mir befahl, euch auf dem Berg der Unendlichkeit anzugreifen, wollte er prüfen, wie stark eure Digimon inzwischen geworden waren. Den Rest der Geschichte kennt ihr.“

 

Devimon nutzte seine finsteren Kräfte, um Fallen rund um die Ruinen des Herrenhauses zu legen und lauerte, bis die Kinder einschliefen. Hätte Agumon in diesem Moment nicht den Drang verspürt, auf die Toilette zu gehen, wären sie vielleicht in einen ewigen Schlaf gefallen. Bei diesem Gedanken lief den Kindern ein Schauer über den Rücken. Hätte Taichis Digivice nicht sein Licht auf Leomon gerichtet und das schwarze Zahnrad aus ihm vertrieben, hätte sie zweifellos dasselbe Schicksal ereilt. Doch Leomon kam wieder zu Sinnen, und sein Angriff auf Devimon brachte das böse Digimon dazu, die Kontrolle über die Betten zu verlieren. Als er sich schützend vor die Kinder stellte, damit sie fliehen konnten, wurde er schließlich von einem weiteren Zahnrad erfasst.

 

„Danke, Leomon. Wir wurden alle durch dich gerettet.“ Taichi konnte diese Gelegenheit, endlich seine Dankbarkeit auszudrücken, nicht ungenutzt lassen. Yamato und die anderen hatten ihn wohl nicht gehört, als sie damals durch die Luft geschleudert wurden, doch in jenem Augenblick … nachdem er Taichi und Agumon auf das Bett gestoßen hatte, hatte Leomon sie beim Fallen aus geringer Höhe angesehen und gesagt: „Wenn das Schicksal es erlaubt, lasst uns wiedersehen!“ Ganz sicher war Leomon damals bereit gewesen, zu sterben.

 

„Ihr seid unsere Hoffnung, Auserwählte Kinder“, fuhr Leomon fort. „Ihr seid die Einzigen, die die Mächte der Dunkelheit besiegen können.“

 

„Auserwählte Kinder …“, murmelte Taichi. Er sah, dass die anderen trotz Leomons Worten ebenso beunruhigt waren wie er selbst.

 

„Die Digivices, die ihr in Händen haltet, sind mehr als genug Beweis dafür, dass ihr die Kinder seid. Das gilt auch für eure Digimon-Partner.“ Leomon erklärte weiter, dass gewöhnliche Digimon nach einer Digitation nicht auf ihr vorheriges Level zurückkehrten. Agumon und die anderen jedoch digitierten, um ihre Partner zu beschützen, und nahmen danach wieder ihre normale Größe an. Das war eine besondere Eigenschaft.

 

„Die Auserwählten Kinder haben die Macht, ihre Digimon weiterzuentwickeln.“

 

„Aber … müssen wir uns wirklich selbst in Gefahr bringen, um dieses Devimon zu besiegen?“, fragte Mimi mit zögernder Stimme. „Gibt es keine andere Möglichkeit?“

 

„Das ist eure Mission … die Mission der Auserwählten Kinder“, entgegnete Leomon mit ernstem Blick. „Doch wenn ihr sie erfüllt, könnt ihr vielleicht in eure Welt zurückkehren.“

 

„Stimmt!“, rief Koushiro, als ihn eine Erinnerung durchfuhr. „Die Inschriften an der Wand, in der Höhle, sagten, dass die Auserwählten Kinder, sobald sie die Dunkelheit vertreiben, in dieser Welt nicht mehr gebraucht werden.“

 

„Dann haben wir wohl keine andere Wahl“, sagte Yamato mit gesenktem Kopf. „Aber zuerst sollten wir nach Jou und Sora suchen. Wir werden jeden brauchen, wenn wir diesen Kerl besiegen wollen.“

 

„Ich verstehe, dass du dir Sorgen um deine Kameraden machst, doch uns läuft die Zeit davon“, sagte Leomon und deutete nach oben. Am dämmernden Himmel sausten schwarze Zahnräder vorbei. Es war nicht nur eines, sondern viele – eine ganze Schar –, und alle hielten Kurs auf den Berg der Unendlichkeit.

 

„Er muss die bösen Mächte sammeln. Diese Zahnräder saugen die Energie aus den Ländern und verwandeln sie in Kraft für die Dunkelheit.“

 

Warum also hatte Devimon so viele ausgeklügelte Fallen gestellt, um die Kinder zu töten? Warum waren Leomon und Ogremon für ihn so wichtig? Die Antwort konnte nur sein, dass er Angst vor der Macht hatte, die die sechs Digimon der Kinder entwickelten, sobald sie digitierten. Devimon selbst besaß vielleicht keine besonders große Angriffskraft, doch wenn er die Mächte der Finsternis sammelte, konnte das nur bedeuten …

 

„Er versucht, mehr Macht zu erlangen.“ Wenn sie ihn jetzt nicht besiegten, ehe es so weit war, könnten sie ihn vielleicht nie wieder aufhalten.

 

„Lasst es uns tun, Leute“, sagte Taichi und stand entschlossen auf. Sein Blick richtete sich fest auf den Berg der Unendlichkeit. „Wir können nicht nach Hause, bis wir ihn besiegt haben. Selbst wenn wir hierbleiben, werden wir am Ende nur gejagt.“

 

Übersetzt: Tsuki
Edit: Berry
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