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Digimon Adventure - 5

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Mit Leomon an der Spitze machten sich die Kinder auf den Weg zum Berg. Yamato wollte Takeru unbedingt im Dorf zurücklassen, doch es bestand die Gefahr, dass sein kleiner Bruder angegriffen würde, wenn er allein blieb. „Außerdem“, erklärte Leomon, während er an die Zeit zurückdachte, als er von dem schwarzen Zahnrad kontrolliert wurde, „erinnere ich mich, dass mir ständig befohlen wurde, das kleinste Kind zu töten. Ich weiß nicht genau, warum.“

Auf dem Gipfel des Berges der Unendlichkeit konnten sie ein fremdes Bauwerk erkennen. Es war ein Steingebäude, das wie ein griechischer Tempel aussah. So etwas hatte es gestern noch nicht gegeben. Schwarze Zahnräder flogen durch die Luft und wurden nacheinander in das Gebäude hineingesogen. Jedes Mal, wenn das geschah, breitete sich eine unheilvolle Kraft aus. Selbst die Kinder spürten es. Dunkle Wolken hatten sich über ihnen zusammengezogen, noch bevor sie es bemerkten.

Zwanzig Meter oberhalb des Fußes des Berges, dort, wo sie den Aufstieg begonnen hatten, legten die Kinder die Köpfe in den Nacken. Plötzlich schimmerte etwas aus dem Inneren des weißen Gebäudes hervor, das sich scharf von den schwarzen Wolken abhob. „S–schaut!“, rief Mimi.

Das Gebäude begann zu bröckeln. Etwas schwoll von innen heran, bis es das Dach zerschmetterte. Zuerst kamen zwei riesige Fledermausflügel zum Vorschein. Als sie sich ausbreiteten, erhob sich der Körper, an dem sie befestigt waren, aus dem Tempel. Es war Devimon. Doch seine Größe … „Warum, warum ist er so groß?!“, schrie Mimi, ihre Stimme überschlug sich vor Angst. „Er hat die Mächte der Dunkelheit absorbiert“, knurrte Leomon düster. „Wir sind zu spät!“

Devimon breitete seine Flügel aus und schlug einmal träge damit. Während er sich in der Luft drehte, begann er vor Taichi und den anderen herabzusinken. Sie konnten deutlich sehen, wie riesig er war, als er näherkam. Devimon landete unter ihnen auf dem Boden. Seine gewaltige Gestalt überragte die Bäume, sein Rücken ragte wie eine schwarze Mauer vor den Kindern auf. „D–das kann nicht sein …“ Die Gruppe war wie erstarrt. Devimon drehte sich zu ihnen um. Seine mächtigen Flügel erzeugten einen Windstoß, der die Kinder nach hinten schleuderte, bis sie hart gegen den Berg prallten. „Ihr Narren. Dieser Ort wird zu eurem Grab.“

Er hob eine seiner riesigen Hände und sandte einen Strahl der Dunkelheit aus. Unsichtbare Fesseln legten sich um die Kinder, so schmerzhaft, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten. Keiner von ihnen war in der Lage, auch nur einen Finger zu rühren.

Da schoss etwas aus dem Wald hinter Devimon hervor. Es waren Ikkakumons Harpunen. Im rasenden Feuer lösten sich die metallenen Hüllen, und die organischen Geschosse darin jagten direkt auf Devimon zu. Explosionen erschütterten die Luft, eine nach der anderen. „Du hast es geschafft, Ikkakumon!“, hörten sie Jou aus dem Wald rufen. Devimon unterbrach seinen Angriff und wandte sich um. Im selben Augenblick prasselten Feuerbälle vom Himmel herab – geschleudert von den Flügeln Birdramons, Soras Digimon.

„Leute! Digitiert, solange ihr noch könnt!“ Sora stürmte den Bergpfad hinauf. Sowohl sie als auch Jou hatten gespürt, wo der Kampf tobte, waren dorthin geeilt und trafen gerade noch rechtzeitig ein. „Also gut, los geht’s!“ Agumon trat nach vorn. Die Anzeige von Taichis Digivice schnellte in die Höhe. „Agumon digitiert zu … Greymon!“

Auch Gabumon, Tentomon und Palmon digitierten. Gemeinsam griffen sie an. Feuerstöße und elektrische Schläge trafen Devimon, und für einen Moment glaubten alle, das Blatt hätte sich gewendet. Doch ihre Angriffe verpufften wirkungslos an seiner schieren Größe „Schlau von dir“, sagte Devimon mit einer ausholenden Armbewegung. Alle Digimon wurden weggeschleudert, als wären sie Insekten, die von einer zusammengerollten Zeitung getroffen wurden. „Auf keinen Fall!“, rief Taichi. Die Kinder starrten verblüfft. Devimon drehte ihnen wieder den Rücken zu und griff in den Wald, um Ikkakumon mit ausgestreckter Hand zu packen. Er schleuderte ihn hoch in den Himmel, bis er mit Birdramon zusammenprallte. Beide stürzten ohne den geringsten Widerstand zu Boden.

Leomon zog sein Schwert und sprang Devimon in den Rücken, um anzugreifen – doch plötzlich trat die obere Hälfte von Ogremons Körper daraus hervor.

„Ich werde dein Gegner sein!“, höhnte Ogremon. Mit einem wuchtigen Schlag seiner Keule traf er Leomon, der mitten im Flug nicht ausweichen konnte. Das Löwen-Digimon erhielt einen Volltreffer und wurde hart zu Boden geschleudert. „Ich wurde in schwarze Zahnräder verwandelt und bin nun eins mit Meister Devimon! Ich werde nie wieder gegen dich verlieren!“ Ogremon lachte laut und triumphierend, bevor er sich wieder in Devimons Körper zurückzog.

Greymon und die anderen gaben noch nicht auf. Sie stürzten sich auf Devimon, packten seine Füße, Hände und Schultern, bissen sich fest und hielten ihn mit aller Kraft. Doch für Devimon waren sie nicht mehr als Spielzeuge. „Ihr wertlosen Maden!“ Dunkelheit schoss aus seinem gesamten Körper und fegte die Digimon fort. Als sie zu Boden fielen, merkten sie, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten.

„Es tut mir leid, Taichi“, stöhnte Greymon schwach. „Ich wollte Mimi in ihre eigene Welt zurückschicken, aber …“, sagte Togemon mit tränenerstickter Stimme. Auch die Kinder waren gelähmt. Die Strahlen der Dunkelheit, die sie umhüllten, hatten ihre Körper geschwächt. Viele von ihnen fühlten sich so kraftlos, dass sie jeden Moment ohnmächtig werden könnten.

Devimon streckte langsam seine Hand aus. Seine Finger richteten sich auf Takeru, den Jungen am Ende der Gruppe. „Das kleinste Kind. Wenn du fort bist, steht mir nichts mehr im Weg“, sagte Devimon mit einem hämischen Grinsen. „Lauf, Takeru!“, rief Yamato. Doch wie sein Bruder konnte sich auch Takeru nicht bewegen.

Ein dumpfes „Pompth, Pompth“ ertönte, als etwas gegen Devimons Handfläche prallte. Patamon war noch immer an Takerus Seite und setzte verzweifelt seine einzige Waffe ein: den Luftschuss. Immer wieder sog er Luft ein und stieß sie mit hohem Druck aus. Doch das konnte Devimons Hand nicht aufhalten. „Das reicht nicht.“ Patamon wusste nur zu gut, wie machtlos er war. „Warum? Warum bin ich der Einzige, der nicht digitieren kann?!“ Tränen liefen ihm über die Wangen, während er unermüdlich weiterschoss. „Ich muss Takeru beschützen … ich muss … Takeru … Takeru …!“ Doch seine Kräfte schwanden. Der Luftschuss versiegte. Devimons Hand schloss sich bereits um Takeru und war bereit, ihn zu zerquetschen.

„TAKERU!“ Patamon stürzte sich in die Hand, im letzten Moment, bevor sie sich ganz schloss. Mit nur einem Bruchteil seiner Kraft hätte Devimon Takeru und Patamon pulverisiert – ohne eine Spur zu hinterlassen. Devimons Mundwinkel zogen sich zu einem siegesgewissen Lächeln hoch. Doch plötzlich begann sich in seiner Hand etwas zu verändern. Ein stechender Schmerz durchfuhr seine Handfläche, so heftig, dass er unwillkürlich die Faust öffnete.

Blendendes Licht brach hervor. Devimon zog die Hände zurück, um seine Augen abzuschirmen. Das Strahlen erhob sich hoch über seinen Kopf, und als es schwächer wurde, nahm es die Gestalt eines Mannes an, getragen von sechs ausgebreiteten Flügeln. Alle erinnerten sich an das Engelsgemälde, das einst in Devimons Villa hing. Es war Patamons weiterentwickelte Gestalt – Angemon.

Sein Kopfschmuck bedeckte seine Augen, doch seine Lippen formten die Worte:

„Deine Mächte der Dunkelheit sind zu groß geworden, Devimon. Du musst aus dieser Welt getilgt werden.“

Angemon wusste genau, was er tun musste. Er hob das goldene Khakkhara – den Zinnstab – über seinen Kopf und rief:

„Kommt zu mir, oh heilige Mächte!“

Taichis, Yamatos und die Digivices aller anderen sandten Lichtstrahlen aus. Das Licht breitete sich aus, bis es Angemons hoch erhobenen Stab erreichte. Auch aus den reglosen Körpern der Digimon am Boden strömte Licht empor. Alles wurde in den Stab hineingesogen. Greymon und die anderen gaben ihre gesamte Kraft an Angemon ab und fielen in ihre Rookie-Form zurück.

„Wenn du das tust, wird es auch dich zerstören!“ Devimon hatte endlich die Augen aufgerissen und erkannte, was geschah. Angemon sammelte eine so gewaltige Energie, dass sie seinen eigenen Körper zerreißen konnte.

„Aber es gibt keinen anderen Weg“, entgegnete Angemon mit kalter Stimme.

Devimon erschauerte. Schon vor dieser Entwicklung hatte er gewusst, dass dieses Digimon sein schlimmster Feind werden würde. Deshalb hatte er versucht, alles zu beenden, bevor es überhaupt digitieren konnte.

Als ob er diese Angst spürte, brach Ogremon aus Devimons Körper hervor und stürmte direkt auf Angemon zu. „Ich versohl dir den Hintern!“, krähte er. Er reckte seinen Oberkörper, schwang seine Keule, als wolle er Angemon treffen. Doch als ihn das Licht von Angemons nach unten schwingendem Stab berührte, wurde er zurückgeschleudert, als hätte ihn ein unsichtbarer Schlag getroffen.

Die Mächte der Dunkelheit konnten das heilige Licht nicht einmal berühren. Der Schwung schleuderte Ogremon so weit fort, dass er aus Devimons Rücken gerissen wurde und ein klaffendes Loch hinterließ.

„Oh nein!“ Devimon versuchte verzweifelt, das Loch mit Dunkelheit zu füllen, doch es gelang ihm nicht.

Angemon sammelte all die heilige Kraft seines Körpers in seiner rechten Faust und stieß mit einem Schlag auf das Loch. „Kraft des Lichtes!“

Ein goldenes Strahlen durchfuhr Devimons Brust und breitete sich aus, bis alles in der Umgebung von Licht erfüllt war. Devimons Körper, der aus Molekülen der Dunkelheit bestand, begann von innen heraus einzustürzen.

„Welchen Sinn hatte es, hier all deine Kraft zu vergeuden, Angemon?“ Schon war die Hälfte seines Körpers zerfallen, doch im Sterben sprach er: „Es gibt noch mehr Digimon jenseits des Meeres, die weitaus größere, böse Kräfte besitzen als ich! Ihr seid verloren!“

Mit einem letzten, dröhnenden Lachen, das noch lange nach seinem Verschwinden nachhallte, zerfiel Devimon.

Auch Angemons Körper begann zu vergehen. Er blickte zu Takeru hinab, der ihn fassungslos ansah.

„Es tut mir leid, Takeru.“

„Angemon …“, flüsterte Takeru nur.

„Ich bin sicher, wir werden uns wiedersehen“, sagte Angemon sanft. „Wenn du es dir wünschst.“

Mit diesen letzten Worten zerfiel er in funkelnde Partikel.

„ANGEMOOOOON!“, schrie Takeru verzweifelt.

Seit er von seinem Vater und seinem Bruder getrennt lebte, hatte Takeru sich geschworen, nie wieder jemanden zu verlieren. Doch jetzt – von Angemon, von Patamon getrennt zu sein – war ein Schmerz, den er noch nie gespürt hatte. Er wusste nicht mehr, was er dachte oder fühlte, als mehrere weiße Federn sanft vor ihm herabschwebten. Sie stammten aus Angemons Flügeln.

Die Federn sammelten sich, ballten sich zu einer runden Form zusammen und verwandelten sich in ein großes Ei.

„Es ist ein Digiei.“

In seinem Zustand wusste Takeru nicht, wer gesprochen hatte. Nur verschwommen nahm er wahr, dass sein Bruder, Taichi, Agumon, Gabumon und die anderen um ihn standen.

„Patamon fängt von vorn an – als Digiei. Wenn du ihn sorgsam aufziehst, werdet ihr euch wiedersehen.“

Sanft schloss Takeru das Ei in seine Arme.

Nur kurze Zeit später erschien ein mysteriöses Hologramm vor der Gruppe. In einem Zylinder aus regenbogenfarbenem Licht stand ein alter Mann – der erste Mensch, dem sie bei ihrer Ankunft auf dieser Insel begegnet waren.

„Ich konnte endlich die Mächte der Dunkelheit überwinden und euch kontaktieren! Ihr müsst mir jetzt sehr genau zuhören, auserwählte Kinder.“

Der alte Mann nannte sich Gennai. Doch was er zu berichten hatte, waren keine guten Neuigkeiten. Die Mission der Auserwählten war mit dem Sieg über Devimon nicht beendet. Sie müssten den Ozean überqueren und den Server-Kontinent erreichen, um dort die Quelle der bösen Mächte zu besiegen. Agumon und die anderen Digimon müssten ein höheres Level erreichen – doch dafür müssten die Kinder erst die sogenannten „Wappen“ finden.

In diesem Moment begann das Hologramm zu rauschen, das Bild flackerte. Am Boden war nur noch die Oberfläche eines Geräts zu erkennen, das wie ein Projektor aussah.

„Lasst uns den Ozean überqueren!“ Takeru war der Erste, der das Wort ergriff. In seinen Augen loderte der Entschluss, niemals wieder gegen jemanden zu verlieren. Seine Worte stärkten die Entschlossenheit der anderen. Die Gruppe hatte gezögert, doch nun war ihr Ziel klar. Selbst wenn sie auf dieser Insel blieben, könnten sie nicht nach Hause zurückkehren.

Leomon und die anderen Digimon, denen sie auf der Insel begegnet waren, halfen beim Bau eines Floßes – stabil genug, um die Wogen des Meeres zu überstehen. Es war groß genug, um alle sieben Kinder und noch mehr zu tragen. Nachdem sie genügend Nahrung gesammelt hatten, stachen die Kinder in See: hinaus auf den Ozean, dem Server-Kontinent entgegen.

Auf dem Floß begann plötzlich das Digi-Ei, das Takeru in seinen Armen hielt, zu beben. Die Schale brach auf, und aus ihr kroch ein Digimon-Baby, das sofort seine Augen öffnete und mit heller Stimme rief:

„Takeru!“

Währenddessen, in den vier Ecken der Welt, standen sich Mächte des Lichts und der Dunkelheit gegenüber. Die Wesen des Lichts hatten große, tierähnliche Gestalten. Die Kreaturen der Dunkelheit jedoch unterschieden sich stark: Einer glich einem gewaltigen Drachen, ein anderer einem mechanischen Dinosaurier, einer hatte die Größe eines erwachsenen Menschen, während ein weiterer so klein war wie ein Kind. So verschieden sie auch waren – sie alle waren Digimon.

Die Nachricht, dass die Auserwählten Kinder File Island verlassen hatten, erreichte schließlich das dunkle Digimon in Menschengestalt. Wütend fluchte es:

„Dieses elende Devimon hat versagt!“

Doch es konnte sich nicht bewegen. Seine gesamte Kraft war gebunden, um das Digimon des Lichts zu versiegeln, das zusammengerollt vor ihm lag. Die leuchtende, drachenartige Gestalt wand sich verzweifelt, doch vergeblich. Es würde noch einige Zeit dauern, bis die Versiegelung vollendet war.

Übersetzt: Tsuki
Edit: Berry
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